Knochenschallkopfhörer für sportliche Aktivitäten – Shokz OpenRun im Test

Shokz bietet mit dem Modell OpenRun einen sportlichen Knochenschallkopfhörer. Mit einem schlanken Design sitzt das OpenRun Modell am Kopf. Knochenschallkopfhörer unterscheiden sich von Ohrhörern dadurch, dass der Ton als Vibration an den Gehörknochen weitergegeben wird. Die Schallwellen können wahrgenommen werden, ohne dass der Gehörgang von Ohrhörern besetzt ist. Somit sind Knochenschallkopfhörer sinnvoll, falls die Ohren freibleiben sollen.

Shokz OpenRun

Bei sportlichen Aktivitäten möchten viele Athleten nicht auf Musik verzichten. Es ist ein Genuss einen anregenden Song zu hören während man den Sprint durchzieht oder ruhige Töne, um in sich anzukommen. Nimmt man im öffentlichen Verkehr teil, geht es, besonders in der Stadt, hektisch zu. Die Ohren bieten zusätzliche Orientierung, um Sachen wahrzunehmen, die man mit dem Auge nicht sieht. Hier bieten Knochenschallkopfhörer, wie der Shokz OpenRun etwas aus beiden Welten. Umweltwahrnehmbarkeit und Musik auf den Ohren.

Tragekomfort

Getragen habe ich die Shokz OpenRun auf dem Rennrad und beim Mountainbiken. Die Kopfhörerbügel verlaufen über das Ohr. Das Tonausgabemodul sitzt somit direkt vor dem Gehöreingang. Die Kopfhörer lassen sich unaufgeregt tragen und sitzen wackelfrei. Die Shokz OpenRun sind bei mir zusätzlich unter den Helmgurten fixiert. Somit sitzen diese auch bei ruppigen Trailabschnitten gut. Auch nach Stunden auf dem Bike lassen sich die Kopfhöhrer ohne Druck, der gegen den Kopf ausgeübt wird, tragen. Bei Verwendung einer Kapuzenjacke und einem Rucksack führte es dazu, dass der rückseitig verlaufende Silikonbügel nach oben gedrückt wird. Das kann die Kopfbeweglichkeit einschränken. Bergab sitzen die Knochenschallköpfhörer solide und wackeln nicht herum.

Sound

Beim Sound merkt man, dass mit diesem Kopfhörer Kompromisse bei der Tonqualität gemacht werden. Anstatt einen isolierten Raum im Gehörgang zu bilden, muss sich der Shokz OpenRun die Wahrnehmbarkeit mit der Umwelt teilen. Das hörbare Spektrum, völlig subjektiv ohne Testgeräte, ist begrenzter, als mit Ohrhörern. Besonders niedrige Frequenzen sind kaum zu hören. Der Musik fehlt die mitschwingende Bassline. Die mittleren und hohen Frequenzen hingegen werden relativ gut abgebildet. Dreht man die Lautstärke der Musik auf, werden stärkere Vibrationen an den Ohrknochen übertragen und das Tonspektrum erweitert sich etwas. Beim Sport liegt der Fokus auch auf der auszuführenden Aktivität. Dass es an Bass auf den Ohren fehlt, bekommt man manchmal gar nicht mit, vor allem wenn es intensiv wird.

Die Akkulaufzeit habe ich bisher nicht vollkommen ausgereizt. Shokz gibt diese mit 8 Stunden an. Die Verbindung über Bluetooth funktioniert einwandfrei und auch über mehrere Meter vom Wiedergabegerät entfernt, ohne hörbare Qualitätseinbußen. Die Shokz OpenRun schalten sich nicht nach einiger Zeit ungenutzt automatisch aus. Somit kommt es manchmal vor, dass man die Knochenschallkopfhörer einschaltet und mit einem „Power Off“ begrüßt wird. Ansonsten ist die Bedienung einfach und die notwendigsten Knöpfe sind am Gerät vorhanden. Die OpenRun werde ich auf jeden Fall weiterhin bei sportlichen Aktivitäten tragen. Die Umwelt ist gut wahrnehmbar, obwohl man Musik hört.

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Eike Kopsch

Hauptberuflich als Videoproduzent tätig und hobbymäßig immer auf dem Bike unterwegs. Am liebsten fahre ich auf meinem Downhill- oder Endurobike flowige Trails runter. Zudem bin ich Co-Producer auf dem YouTube Kanal TrailTouch.

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